Private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz

BAG, Urteil vom 19.04.2012, 2 AZR 186/11

K war leitender Angestellter. Er hatte am Arbeitsplatz einen Zugang zum Internet. Alle Mitarbeiter waren darauf hingewiesen worden, dass jegliche private Nutzung von Internet, Intranet und eMail untersagt sei und auch bei einem einmaligen Verstoß mit "arbeitsrechtlichen Konsequenzen (Abmahnung, Kündigung)" gerechnet werden müsse. Dem Arbeitgeber fiel im Jahr 2006 auf, dass über den Internetzugang des K in erheblichem Umfang auf Internetseiten zugegriffen worden war. Dies wurde zum Anlass genommen, dem K zu kündigen. Seitdem streiten sich K und sein Arbeitgeber u.a. um die Frage, ob die Beendigung des Arbeitsverhältnisses wirksam ist. Der Arbeitnehmer gewann seinen Kündigungsschutzprozess in allen drei Instanzen. Sowohl die ihm erklärte fristlose als auch die ordentliche Kündigung sind unwirksam ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK