Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

(c) Martin Beckmann

… doch damit die Kerze auch künftig nicht unsere einzige Lichtquelle ist, muss allerhand passieren. Viel zu tun gab es im Jahr 2012 für den deutschen Gesetzgeber, den der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien und die immer steigenden Energiekosten vor große Aufgaben stellen. Selbst wenn sich ein Masterplan für die Energiewende auch dieses Jahr nicht unter dem Weihnachtsbaum finden wird, so sind doch einige erwähnenswerte Schritte für das Gelingen der Energiewende unternommen worden.

Wie alles begann…

Zu Beginn des Jahres drehte sich alles rund um die klimafreundliche Energieerzeugung. PV-Novelle war das Stichwort, das Medien, Fachkreise und Politik über längere Monate hinweg beschäftigte. In den Sommermonaten wurde dann endlich eine Kompromisslösung gefunden und die Novelle – das wagten viele schon nicht mehr zu hoffen – wurde dann doch noch Gesetz. Daneben bescherte der Sommer aber auch eine verbesserte Förderung des Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, welchen im Rahmen der Energiewende eine immer wichtigere Rolle zuteil wurde.

… und wie es dann weiter ging

Doch mit der Förderung des Stroms aus klimafreundlichen Erzeugungsanlagen war es noch lange nicht getan. Die nächste große Hürde der Energiewende stand noch bevor – die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Um diese schien sich nun auch der Gesetzgeber große Sorgen zu machen. Schließlich stieg der Anteil des Stroms aus den zum großen Teil volatil einspeisenden Erneuerbaren Energien bereits im ersten Halbjahr 2012 auf nahezu 26 Prozent. Insgesamt 67,9 Mrd. Kilowattstunden trugen unsere natürlichen Ressourcen wie Wind, Sonne und Biomasse zur deutschen Stromversorgung bei. Da sich diese aber naturgemäß kaum steuern lassen, mussten Lösungen her, um das Netz in Zukunft dennoch stabil zu halten ...

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