Financial Fair Play: Die Regeln und die ersten Opfer

Der FC Malaga ist das erste „prominente“ Opfer des Financial Fair Play. Getroffen wurde die Entscheidung von der rechtsprechenden Kammer der UEFA-Finanzkontrollkammer für Klubs. Regeln zum genauen Verfahren zum Verhängen der Strafen befinden sich hier.

Der Klub wird von der Teilnahme am nächsten UEFA-Klubwettbewerb ausgeschlossen, für den er sich in den kommenden vier Spielzeiten (d.h. 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17) gegebenenfalls qualifiziert. Die UEFA und kündigte ein weiteres Jahr Sperre für den Fall an, dass die Spanier bis zum 31. März 2013 immer noch nicht ihren Verpflichtungen nachkommen, die er gegenüber Fußballklubs, Arbeitnehmern und/oder Sozialversicherungsinstitutionen bzw. Steuerbehörden gemäß UEFA-Reglement zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fairplay hat. Außerdem wurden sie zu einer Geldbuße in Höhe von EUR 300 000 belegt.

Daneben wurden weitere „unbekanntere Vereine“ mit Strafen sanktioniert. (mehr hier)

Doch was bedeuten eigentlich „Financial Fair Play“? Es soll hier lediglich ein kurze Zusammenfassung gegeben werden, weil die Regeln hoch komplex sind und hier den Rahmen sprengen würden. Die ausführlichen Regeln kann man hier nachlesen.

Zunächst ist zu sagen, dass die Regeln nur für die europäischen Wettbewerbe gelten. Verstößt ein Bundesligist beispielsweise gegen die Regeln, so ist er lediglich für die europäischen Wettbewerbe gesperrt. Auf die Bundesliga wirken sich die Regeln zunächst nicht aus.

Basis der Financial Fair Play Regeln ist: Ein Verein darf nicht mehr ausgeben als er einnimmt (sogenannte „Break-Even“ Vorschrift)

Vereine dürfen innerhalb der letzten drei Jahre nicht mehr Ausgaben (genau genommen sind „Abweichungen von bis zu 5 Millionen“ erlaubt), als Einnahmen haben. Ausnahme ist die nächste Spielzeit, in der nur die letzten beiden Jahre mit einberechnet werden ...

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