US-Studie prognostiziert Goldenes Zeitalter für Big Data

Eine Studie der IT-Berater IDC förderte erstaunliche Erkenntnisse über den weltweiten Datenfluss zutage. Was Datenhändler besonders interessieren dürfte: Nur ein Bruchteil der Daten, die für Analysezwecke interessant sind, werden tatsächlich ausgewertet.

Weltweite Datenmenge wächst exponentiell und unkontrolliert

Das im Jahr 2012 erzeugte Datenvolumen wird auf unvorstellbare 2,8 Zettabyte geschätzt, also 2,8 Trillionen Byte. Die Datenmenge, die innerhalb eines Jahres erstellt, vervielfältigt und konsumiert wird, soll sich laut der IDC-Studie bis 2020 alle zwei Jahre verdoppeln.

Zu dem Wachstum tragen Daten bei, die Menschen erzeugen, indem sie etwa kommunizieren oder fotografieren. Den größeren Anteil machen aber automatisch generierten Daten über Nutzer aus, das sogenannte “Internet der Dinge”. Menschen werfen “digitale Schatten“, wenn sie Maschinen nutzen, die ihr Verhalten protokollieren. Vernetzte Geräte wie Smartphones, Stromzähler, Überwachungskameras oder Autos mit Navigationssystemen erzeugen ständig Daten, deren Anteil bis 2020 auf mehr als 40 Prozent steigen könnte. 2005 waren es erst 11 Prozent.

Die Kosten für die Infrastruktur des globalen Netzes, also Hardware, Software, Telekommunikation und Personal, werden voraussichtlich sinken, von 2 $ pro Gigabyte auf 20 Cent pro Gigabyte im Jahr 2020. Trotzdem werden die Investitionen in den Netzausbau rasant steigen, was vor allem den Auftraggeber der Studie erfreuen wird. Die EMC Corporation ist Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für Informationsmanagement und -speicherung ...

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