EuGH untersagt Tschechien Bewerben von Milcherzeugnis als streichfähige Butter

Wie Produkte beworben werden und aus welchen Inhaltsstoffen sie bestehen, weicht mehr oder weniger voneinander ab. Das heißt, dem Verbraucher kann suggeriert werden, etwas zu kaufen und zu verzehren, wobei er aber schließlich etwas anderes verzehrt, als er glaubt. Jedenfalls soll in der EU durch gesetzliche Regelungen gewährleistet werden, dass Verbraucher nicht in die Irre geführt werden.

“Butter”-Definition laut EU-Verordnung

In diesem konkreten Fall ging es um Butter, butterähnliche Produkte und die Frage, ob butterähnliche Produkte mit der Aufschrift „Butter“ versehen werden dürfen. Durch EU-Verordnungen soll gewährleistet werden, dass Verbraucher sich leichter beim Lebensmittelkauf orientieren können und dass auf den Produkten steht, worum es sich dabei handelt. Auch was mit „Butter“ bezeichnet werden darf, ist durch eine EU-Verordnung festgelegt: der Milchanteil muss zwischen 80 und 90 Prozent liegen, der Wasseranteil bei maximal 16 Prozent und der Anteil fettfreier Milchtrockenmasse darf zwei Prozent nicht übersteigen ...

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