Auch Gottlose haben ein Recht auf Arbeit – Diskriminierung mal anders

Konfessionelle Kliniken dürfen Bewerber nicht nur deshalb ablehnen, weil sie keinen Glauben haben. Die Ablehnung eines ansonsten geeigneten Pflegers stellt eine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dar, so das Arbeitsgericht Aachen (2 Ca 4226/11). Dem Kläger wurde eine Entschädigung in Höhe von etwa einem Bruttomonatsgehalt zugesprochen. Der Fall: Das Krankenhaus in Trägerschaft der katholischen Kirche hatte vor gut einem Jahr die Bewerbung eines objektiv geeigneten Bewerbers für eine Stelle als Intensivpfleger zurückgewiesen. Begründung: Der Mann ist nicht Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Einen gänzlich Gottlosen wollte man nicht in seinen Reihen aufnehmen ...

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