Frau Schickedanz, Sal. Oppenheim und die Falschberatung

Heute beginnt vor dem Landgericht Köln ein Verfahren, das vor allem hinsichtlich der Höhe der geltend gemachten Forderung spektakulär ist: Madeleine Schickedanz, die "Quelle-Erbin", fordert vom Bankhaus Sal. Oppenheim und dem "Immobilienkönig" J. Ewsch rund 1,9 Mrd. Euro Schadensersatz wegen Falschberatung bei der Anlage ihres Vermögens. Wenn ich mir aus Sicht meiner Mandanten, die Schäden zwischen ca. 10.000,00 - 500.000,00 Euro erlitten haben, Gedanken über das Verfahren mache, drängen sich folgende Fragen auf: Woher hat Frau Schickedanz eigentlich das Geld für diesen Prozess, wenn sie doch nach eigenen Angaben von Euro 600,00 im Monat leben und beim "Discounter" einkaufen muss ? Selbst wenn ihre Anwälte auf Erfolgsbasis arbeiten (was nur unter engen Voraussetzungen möglich ist) oder auf Vorschüsse verzichten, so schlagen allein die Gerichtskosten beträchtlich zu Buche: Mein Gerichtskostenrechner wirft bei einem Streitwert von "nur" 100 Mio Euro bereits ca. 275.000,00 Euro an Gerichtskosten aus - danach streikt er...... Die Gerichtskosten sind übrigens stets im Voraus und in voller Höhe zu zahlen ...Zum vollständigen Artikel

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