Richter Bärli, blau gekleidete Politiker und Richard Wagner

Am deutschen Bundesverfassungsgericht verstehen die Richter bei fehlender Substantiierung keinen Spass (Entscheidung 1 BvR 2070/10 vom 14. September 2010, mit Hervorhebungen durch den Autor) …

«Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen […]. Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, weil die Beschwerdeführerin nicht einmal ansatzweise die Mindestanforderungen an eine substantiierte Begründung […] erfüllt. […] Sie beschränkt sich vielmehr im Wesentlichen auf eine Kritik an Kulturschaffenden und begehrt vom Bundesverfassungsgericht eine Grundsatzentscheidung zu der Frage, ob die Musik von Richard Wagner an bestimmten Tagen aufgeführt werden darf. Sie hat dem Bundesverfassungsgericht ferner mitgeteilt, dass ‹Richter Bärli› vom ‹Bundesbärengericht› zwei Tage über eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geweint habe.»

… und betrachten die Behinderung ihrer Arbeitskapazität als Rechtsmissbrauch:

«Die Verfassungsbeschwerde ist rechtsmissbräuchlich […] ...

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