Metall auf Metall

In einer Entscheidung vom 13. 12.2012 (I ZR 182/11 – Metall auf Metall II ) hat der BGH über die Nutzung einer ca. 2 Sekunden langen Rhythmussequenz aus dem Stück “Metall auf Metall” der Gruppe Kraftwerk entschieden. Die Beklagten haben diese Sequenz gesampelt (elektronisch kopiert) und mit fortlaufender Widerholung einem Musikstück unterlegt.

Die Kläger fühlen sich in ihren Rechten als Tonträgerhersteller verletzt und haben die Beklagten auf Unterlassung, Feststellung ihrer Schadensersatzpflicht, Auskunftserteilung und Herausgabe der Tonträger zum Zwecke der Vernichtung in Anspruch genommen.

Der BGH gibt den Klägern recht. Die Beklagten haben die Tonfrequenz nicht im Rahmen einer freien Benutzung verwendet sondern in das Tonträgerherstellerrecht der Kläger eingegriffen.

Schutz für 2 Sekunden Klang?

Obwohl es sich lediglich um eine 2-sekündige Tonfolge, so genanntes “Sample” handelte, ist diese urheberrechtlich geschützt ...

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