Kindstötung: Vorbestrafte Frau bringt erneut eines ihrer Kinder um

Eine Frau rief einen Notarzt, da ihre 18 Monate alte Tochter nicht mehr atmete. Die Tochter stirbt wenig später im Krankenhaus. Da die Mutter bei der Verabschiedung ihres toten Kindes merkwürdige Äußerungen macht, verständigen die Ärzte die Behörden und obduzierten das Baby. Die Mutter legte daraufhin bei der Polizei ein Geständnis ab. Sie hätte das Kind in einen Rucksack gesteckt und den Reißverschluss zugemacht, woraufhin das Mädchen daraufhin erstickt sei. Die Mutter befindet sich momentan in Untersuchungshaft. Die Frau soll nun psychiatrisch untersucht werden.

Die 31-Jährige wurde bereits im Jahr 2004 wegen eines Tötungsdeliktes an eines ihrer Kinder verurteilt. Damals hielt sie ihrem Sohn zehn Minuten lang Mund und Nase zu. Während die Ärzte erst einen plötzlichen Kindstod feststellten, gestand die Mutter später die Tötung. Sie wurde damals zu zwei Jahren auf Bewährung und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, da das Gericht lediglich einen minder schweren Fall annahm.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage ...

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