Berufshaftpflichtversicherung für Lehrer ratsam

Das Verwaltungsgericht Neustadt hat am 27. September 2011 (Az.: 5 K 221/11.NW) entschieden, dass ein Lehrer persönlich für die Folgen haftet, wenn er nach dem Kochunterricht vergisst, eine Herdplatte auszustellen. Daher kann er die Kosten für einen Einsatz der Feuerwehr nicht auf seinen Dienstherrn abwälzen.

Ein Realschullehrer hatte geklagt, der Schülerinnen und Schülern einer neunten Klasse im Rahmen des Arbeitslehreunterrichtes zeigen wollte, wie man Pommes Frites zubereitet - mit gravierenden Folgen.

Der Lehrer hatte es trotz gegenteiliger Bekundungen nachweislich vergessen, vor Verlassen der Schulküche sämtliche Kochstellen auszustellen und verursachte so einen Brand. Der Hausmeister der Schule alarmierte daher die örtliche Feuerwehr, die mit 18 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen anrückte.

Glücklicherweise musste die Feuerwehr lediglich den qualmenden Topf von der Herdplatte nehmen und die Schule lange lüften.

Bei dem Einsatz entstanden trotz allem Kosten in Höhe von ca. 1.500 Euro, welche sie dem Lehrer in Rechnung stellten.

Der Lehrer meinte, nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit für Zwischenfälle wie dem Brand zur Kasse gebeten werden zu können ...

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