Spiegelfechterei um drei Terrorverdächtige

Gegen “mindestens drei” Terrorverdächtige wird aktuell “nach SPIEGEL-Informationen” wegen der Bonner Taschenbombe ermittelt, tönt heute der SPIEGEL höchstselbst in einer Vorabmeldung – und selbst die Tagesschau plappert es nach. Ich ziehe den Hut vor den Kollegen des Montagsmagazin! Das ist wahrlich geschickte Eigenwerbung – bzw. ziemlich schmerzfrei.

Schon mit geringen Kenntnissen des deutschen Strafrechts könnte man wissen, welche Voraussetzungen es für Ermittlungen gegen eine terroristische Vereinigung gibt. Ein ganz wesentliches Element sind mindestens drei Terrroristen mit gemeinsamem Ziel. Da nun der Generalbundesanwalt erklärt hat, dass und warum er sich mit der Taschenbombe beschäftigt, bedarf es für die Aussage “mindestens drei” weder einer Recherche, noch eines Orakels, wenn der Generalbundesanwalt zugleich signalisiert, dass er eine terroristische Vereinigung hinter der Taschenbombe vermutet ...

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