Neue Regeln für Finanzvermittler ab 2013

Spätestens seit der Lehman-Pleite im Jahre 2008 hat der Gesetzgeber die Notwendigkeit erkannt, den Bereich der Finanzdienstleistungen zum Schutz des Verbrauchers besser zu regeln. Zum Beginn des Jahres 2013 werden daher wichtige Reformen wirksam.

I. Neue Ausbildungsstandards

Zunächst einmal wird die notwendige Qualifikation, welche regelmäßig über die Industrie- und Handelskammern zu erwerben ist, neu gefasst. Die Anforderungen werden so wesentlich konkretisiert um einen Mindeststandard zu sichern. Wenigstens einmal jährlich hat er daneben seine Arbeitstätigkeit, z.B. durch einen Wirtschaftsprüfer klären zu lassen.

II. Genaue Darstellung des Anlageprodukts

Für den Kunden besonders relevant ist weiter, dass sehr konkret dargestellt wird, dass der Anlagevermittler nur redliche Informationen und Produktinformationen zur Verfügung stellen darf und dem Kunden regelmäßig alle zur Verfügung stehenden Unterlagen übergeben werden müssen. So soll der Kunde ein umfassendes Bild erhalten.

Inhaltlich muss die Beratung darüber aufklären, welche Probleme bei einem Verkauf des Anlageprodukts entstehen können. Insbesondere kann es nötig sein auf einen beschränkten Verkaufsmarkt oder hohe Kursschwankungen hinzuweisen. Beides kann dazuführen, dass ein schneller Ausstieg aus der Anlage erschwert ist.

Wichtig ist auch, dass mögliche Folgekosten und Nachschusspflichten beschrieben werden. Nur so kann der Kunde erkennen, ob neben dem (Teil-)Verlust des angelegten Geldes eventuell noch weitere Kosten zu tragen sind ...

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