Dienstfahrrad statt Dienstwagen: Wie versteuert man die private Nutzung?

(c) BBH

Was steuerlich passiert, wenn man seinen Dienstwagen privat benutzt, ist seit langer Zeit im Einkommensteuergesetz (EStG) speziell geregelt. Anderes bei Dienstfahrrädern: Dort sah das EStG bisher keine besondere Regelung vor. Wie man den daraus entstehenden geldwerten Vorteil versteuern muss, richtete sich bislang nach den allgemeinen Regeln: Das steuerpflichtige Einkommen eines Arbeitnehmers erhöhte sich um den für diese Nutzungsüberlassung üblichen Endpreis (§ 8 Abs. 2 Satz 1 EStG).

Jetzt haben die obersten Finanzbehörden der Länder am 23. 11.2012 von der Ermächtigungsnorm des § 8 Abs. 2 Satz 8 EstG Gebrauch gemacht und gleichlautende Erlasse dazu veröffentlicht: Danach erstreckt sich die Regelung, dass die private Nutzung von betrieblichen Kraftfahrzeugen mit monatlich 1 Prozent vom Brutto-Neupreis versteuert wird, nunmehr auch auf Dienstfahrräder.

Im Detail sieht das so aus: Rückwirkend ab dem 1.1.2012 ist der geldwerte Vorteil, der in der privaten Nutzung des Fahrrads liegt, mit einem Prozent der auf volle 100,00 Euro abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers einschließlich der Umsatzsteuer zu bewerten und zusammen mit dem monatlichen Arbeitslohn zu versteuern. Die private Nutzung eines Dienstfahrrades ist damit abgegolten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK