Tierversuche und das Tierschutzgesetz

Die an der Universität Bremen durchgeführten Tierversuche mit Rhesusaffen verstoßen nicht gegen das Tierschutzgesetz.

So die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen im Berufungsverfahren über die Frage der Belastung der Versuchstiere (Makaken) am Institut für Kognitionsforschung der Universität Bremen. Dem Streit zugrunde lag die Entscheidung der für den Tierschutz zuständigen Behörde, die es im Jahre 2008 abgelehnt hatte, die erforderliche Genehmigung zu erteilen. Sie hatte sich auf den Standpunkt gestellt, dass den Tieren bei den Versuchen erhebliche Leiden zugefügt würden. Zu der Frage der Belastung der Versuchstiere waren im Laufe des Verwaltungs- und Gerichtsverfahrens verschiedene Gutachten und Stellungnahmen eingeholt worden. Bereits im November 2011 hatte das Oberverwaltungsgericht per Eilbeschluss entschieden, dass die Versuchsreihen vorläufig fortgesetzt werden dürfen.

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen sind die Tiere durch die Versuche allenfalls mäßigen Belastungen ausgesetzt. Dabei hat das Oberverwaltungsgericht berücksichtigt, dass diese Versuche seit 1998 durchgeführt werden ...

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