dena-Verteilnetzstudie beziffert Umfang und Investitionsbedarf des Netzausbaus bis 2030 auf Nieder-, Mittel- und Hochspannungsebene.

(LEXEGESE) - Die Stromverteilnetze in Deutschland müssen bis 2030 in einer Größenordnung von 135.000 km bis zu 193.000 km ausgebaut und auf einer Länge von 21.000 bis zu 25.000 km umgebaut werden. Dafür müssen zwischen 27,5 Milliarden und 42,5 Milliarden Euro investiert werden. Das geht aus einer neuen Studie (8.7 M, PDF) hervor, die die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) am 11. Dezember 2012 in Berlin vorgestellt hat. Der Ausbau- und Investitionsbedarf ist nach Einschätzung der dena davon abhängig, wie hoch der Anteil der regenerativen Stromerzeugung im Jahr 2030 ist. Die Verteilnetze in Deutschland dienten bisher dazu, Strom zu den Endverbrauchern zu leiten. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien und der dezentralen Stromerzeugung müssen die Stromverteilnetze schon jetzt einen großen Stromanteil aus Solar- und Windkraftanlagen aufnehmen. Dies werde sich in den nächsten Jahren noch verstärken und dazu führen, dass die bisherige Kapazität der Verteilnetze nicht mehr ausreicht, um regional überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien abzutransportieren. Markus Wegner / pixelio.de Bezogen auf die bestehende Netzinfrastruktur sei der Ausbaubedarf auf der Mittel- und Hochspannungsebene am größten: Auf der Hochspannungsebene müssen bis zu 19 Prozent und auf der Mittelspannungsebene bis zu 24 Prozent neu gebaut werden. Das liegt daran, dass auf der Mittel- und Hochspannungsebene nicht nur Erneuerbare-Energien-Anlagen Strom einspeisen, sondern auch regenerativ erzeugter Strom übertragen werden muss, der auf untergelagerten Ebenen nicht verbraucht werden kann. Auf der Hochspannungsebene sind die Kosten am höchsten, da die Betriebstechnik zur Stromübertragung hier deutlich kostenintensiver ist als auf den unteren Spannungsebenen und darüber hinaus bestehende Trassen umgerüstet werden müssen ...Zum vollständigen Artikel


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