Weg iss er

Die Ehefrau will die Scheidung, aber er ist verschwunden.

Post kommt als unzustellbar zurück, das Einwohnermeldeamt hat nur die bisherige Anschrift.

Einen Arbeitgeber hat er nicht. Vater und Schwester wissen auch nicht, wo er stecken könnte.

Zu den Geburtstagen der Söhne ruft er an - im Display erscheint dann eine russische Vorwahlnummer.

Nach Auffassung des OLG Hamm reicht dies nicht aus, um eine öffentliche Zustellung des Scheidungsantrages zu bewilligen.Die öffentliche Zustellung eines Antrages auf Ehescheidung könne nur erfolgen, wenn die Antragstellerin sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft hat, die zur Ermittlung des Aufenthalts geeignet sind ...

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