Amazon wegen „Preisparitätsklausel“ verklagt

Das Verkaufsportal hood.de tritt in die Fußstapfen seines berühmten Namensvetters aus Sherwood Forest und sagt der mächtigen Verkaufsplattform Amazon den Kampf an, um die freie Preisgestaltung im Internet zugunsten einfacher Händler und Verbraucher zu schützen. Diese sei durch die sogenannte Preisparitätsklausel von Amazon bedroht.

Was regelt die Preisparitätsklausel?

Vor einiger Zeit hat Amazon für seine Marktplatz-Betreiber die Regel aufgestellt, dass sie ihre Waren bei Amazon nicht teurer anbieten dürfen, als sie dies bei anderen Portalen oder in eigenen Online-Shops tun:

„Wenn Sie sich entscheiden, über Amazon.de zu verkaufen, müssen Sie sicherstellen, dass sowohl der Gesamtpreis als auch der entsprechende Artikelpreis jedes Artikels, den Sie auf Amazon.de anbieten, gleich niedrig oder niedriger sind, als der niedrigste Gesamtpreis und entsprechende Artikelpreis zu dem Sie oder mit Ihnen verbundene Unternehmen diesen Artikel auf nicht ladengeschäftgebundenen Vertriebskanälen anbieten. […] Die Bedingungen zur Parität gelten nicht bei Nachlässen, Rabatten, Aktionsangeboten oder sonstigen Konditionen, die wir nicht anbieten oder unterstützen können (jedoch nur so lange, bis wir diese anbieten oder unterstützen) oder bei Bedingungen, die Sie ausschließlich Großeinkäufern anbieten.“

Wir berichteten.

Wettbewerbs- und kartellrechtliche Relevanz

Diese Klausel will die Hood Media GmbH, Betreiber des besagten Verkaufsportals, gerichtlich überprüfen lassen. Laut heise ...

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