Polizei: Leibesvisitation bei Schülern wegen fünf Euro

Bayrische Polizeibeamte sollten an einer Schule in München den Schülern etwas zum Thema Gewaltprävention beibringen. Während des Vortrags stellte ein Mädchen fest, dass ihr fünf Euro gestohlen wurden. Daraufhin nahmen die Polizisten die Ermittlungen auf.

Ein Beamter gab den Achtklässlern die Gelegenheit das Geld anonym zurückzugeben. Als dies nicht geschah, forderte der Beamte Verstärkung an. Zwei männliche und zwei weibliche Beamten durchsuchten anschließend alle 29 Teilnehmer des Vortrages. Während Schülerinnen zum Teil ihren BH öffnen mussten, wurde bei den Jungs in die Unterhose geschaut. Die Münchener Polizei untersucht den Fall nun. Die Schule bot den Schülern, die sich teilweise am drauffolgenden Tag krank meldeten, die Unterstützung vom Schulpsychologen an. Die fünf Euro blieben übrigens verschwunden.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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