Persönlichkeitsrechtsverletzung: Aktmodell bekommt Schmerzensgeld für Nacktfotos

Eine junge Frau hatte für die Düsseldorfer Ausstellung „Der verbotene Blick auf die Nacktheit“ ohne Kleider Modell gestanden und sich dabei fotografieren lassen. Das Museum veröffentlichte kurz darauf unerlaubt Aufnahmen von dieser Malaktion mit einer Ganzkörper-Nacktabbildung der Frau in seinem Programmheft. Sehr zum Missfallen des Models, das hiervon nichts wusste. Das Landgericht Düsseldorf sprach ihr nun 5.000 Euro Schmerzensgeld zu.

Nach Überzeugung des Landgerichts hatte das Aktmodell nicht in eine Veröffentlichung und Verbreitung des streitgegenständlichen Bildes in der Werbebroschüre eingewilligt. Durch die unerlaubte Veröffentlichung des Aktfotos werde die Klägerin in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt. Jeder, der Bilder eines anderen verbreiten will, müsse vorab prüfen, wie weit seine Veröffentlichungsbefugnis reiche ...

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