Kein Anspruch auf Ausgleichszahlung wegen Nichtbeförderung

Hat ein Reisender Anspruch auf Ausgleichszahlung wegen Nichtbeförderung einer Person, die er nachträglich als Mitreisende angeben wollte? Darüber musste der Bundesgerichtshof entscheiden.

Im konkreten Fall ging es um den Kläger, der im September des Jahres 2009 Flüge von Dresden nach Larnaca über Frankfurt am Main und wieder zurück buchte. Die Flüge galten für zwei Personen und wurden über die Website der Beklagten gebucht. Während der Buchung trug der Kläger unter der Kategorie “Person 1″ seinen eigenen Vor- und Nachnamen ein. Bei Kategorie “Person 2″ schrieb er in die Felder Vor- und Zuname “noch unbekannt”. Während der Buchung war folgender Hinweis sichtbar:

“Bitte beachten Sie, dass eine Namensänderung nach erfolgter Buchung nicht mehr möglich ist und der Name mit dem Namen in Ihrem Ausweis übereinstimmen muss.”

Nachbenennung der mitreisenden Person

Am gleichen Tag erhielt der Kläger eine Buchungsbestätigung und die Aufwendungen für die Flüge in Höhe von 365,42 Euro wurden vom Konto des Klägers abgebucht. Der Kläger wollte der Beklagten daraufhin den Namen der mitreisenden Person per Telefon mitteilen. Die Beklagte wies ihn allerdings darauf hin, dass eine Nachbenennung eine Namensänderung darstelle und eine solche nun nicht mehr möglich sei. Der Kläger hätte nur die Möglichkeit, die Buchung zu stornieren und eine neue Buchung für die zweite Person durchzuführen. Dies lehnte der Kläger jedoch ab ...

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