DebCon und die Abtretungen – und weiter geht’s

Inzwischen hat die DebCon GmbH auf die Zurückweisung der Abtretung (vgl. http://conlegi.de/?p=3430) reagiert und erklärt: „wir … teilen mit, dass die Ansprüche der Rechtsanwaltskanzlei BAEK LAW … an uns abgetreten wurden. Eine Kopie der diesbezüglichen Abtretungserklärung haben wir diesem Schriftsatz beigefügt“.

Die Neugier steigt: behauptet die Kanzlei tatsächlich eigene Ansprüche?

Weiter im Text: die forderungsbegründenden Tatsachen soll ich dem Abmahnschreiben von 2010 entnehmen.

Also rufe ich die Datei auf. Interessant. Darin heißt es nämlich: „wir vertreten die rechtlichen Interessen der (angebliche Rechteinhaberin)“. Keine eigenen Interessen. Einige Seiten später geht es um die Zahlungsansprüche. Wieder heißt es „steht unserer Mandantschaft ein Schadensersatzanspruch … zu“, “geht unsere Mandantschaft … von einem einmaligen Verstoß aus und setzt eine geringe Schadensersatzforderung von 250,00 EUR zur überschlägigen Berechnung des Schadens an“, „die Geltendmachung weiterer Schadensansprüche behält sich unsere Mandantschaft … vor“. Außerdem will man im Falle der Nichtzahlung der Mandantschaft die Klage empfehlen. Nicht: selbst als Forderungsinhaberin klagen.

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