Arbeitsrecht: Schwangerschaftsvertretung muss eigene Schwangerschaft bei Einstellung nicht offenlegen

Auch eine zur Schwangerschaftsvertretung eingestellte Frau muss es ihrem Arbeitgeber nicht von sich aus offenbaren, dass sie selbst schwanger ist. Dies gelte selbst dann, wenn die vertretungsweise eingestellte Mitarbeiterin für einen nicht nur unerheblichen Zeitraum wegen der eigenen Schwangerschaft nicht wird arbeiten können.

Was war geschehen: ein Unternehmen hatte zur Schwangerschaftsvertretung eine neue Mitarbeiterin befristet eingestellt. Diese verneinte bei der Einstellung das Vorliegen einer eigenen Schwangerschaft. Als sich später herausstellte, dass sie geflunkert hatte und selbst schon zum Zeitpunkt der Frage wusste, dass sie schwanger war, erklärte der Arbeitgeber die Anfechtung des Arbeitsvertrages wegen arglistiger Täuschung.

Zu Unrecht, wie nun das Landesarbeitsgericht Köln mit Urteil vom 11.10.2012 (Az.: 6 Sa 641/12) feststellte ...

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