Alle Jahre wieder: Zu spät zur Arbeit bei Schnee und Eis

Alle Jahre wieder beschäftigt der Winter nicht nur Streudienste, sondern auch Personaler und Juristen. Wer trägt das Risiko des witterungsbedingten Zuspätkommens zur Arbeit? Hat der Mitarbeiter Anspruch auf Lohn, auch wenn er seine Arbeitsleistung nicht vollumfänglich erbracht hat? Darf/muss der Mitarbeiter versäumte Arbeitszeit nacharbeiten? Und: Inwieweit greift die gesetzliche Unfallversicherung, wenn der Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Nachhauseweg einen witterungsbedingten Unfall erleidet?

Zunächst einmal ist grundsätzlich festzuhalten, dass Mitarbeiter unabhängig von der Wetterlage pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen müssen. Weder Staus auf den Straßen noch eingeschneite Autos, defekte Autobatterien oder ausgefallene Straßenbahnen stellen einen Grund dar, zu spät zur Arbeit zu kommen. Der Arbeitnehmer muss solche Unwägbarkeiten im Winter berücksichtigen und sich im Zweifel früher als sonst auf den Weg zur Arbeit machen.

Kommt er zu spät und kann er die geschuldete Arbeitsleistung deshalb nicht (mehr) erbringen, kann der Arbeitgeber sein Gehalt anteilig kürzen ...

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