Wow! Kreuz in den Kalender! Ein deutscher (!) Richter entschuldigt sich ... Wahnsinn!!

Wann hat es das schon mal, wann hat es das zuletzt gegeben? Ach ja, im Zusammenhang mit dem Wormser Prozess um angeblichen Kindesmissbrauch - und selbst da in unterschiedlichem, abgestuften Maße.
"Der „Spiegel“ nennt den Freispruch „räudig“. Die Freisprüche in den beiden anderen, vom Richter Hans E. Lorenz geführten Prozessen atmen einen anderen Grundton. „Den Wormser Massenmissbrauch hat es nie gegeben“, verkündet Lorenz; er entschuldigt sich bei den Angeklagten. In Teilen der Medien ist damit die Rollenverteilung klar: Lorenz, der Weiße Ritter, Beutel, der Taktiker, der nicht den Mumm hat, glorios freizusprechen. Allerdings findet da zu einem Gutteil Geschichtsklitterung statt. Auch Lorenz sagt, es sei nicht auszuschließen, dass es Missbrauch gab. Aber das wollen manche Medien gar nicht hören. Der „Spiegel“ unterstellt Beutel, er habe ganz gezielt Dritter Klasse freigesprochen, um sich mit Blick auf das Mainzer OB-Amt bei den Grünen einzuschmeicheln. Als Beutel diesen Vorwurf seinerzeit „unterste Schublade“ nennt, ist das uneingeschränkt glaubwürdig und realistisch - eben das Wort des Richters Beutel. Womöglich war er ein anderer, damals."
Aber, dass sich ein Richter, ein deutscher zumal, auch nach dem Krieg, je voll inhaltlich und formal entschuldigt hätte? Doch das gab's - jetzt - gestern. Vor Publikum. In Deutschland - und für die Welt. Ein Richter, ja - aber -ach - ein Schiedsrichter - nur.
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