MENSCHENRECHTE IN DER TEXTILPRODUKTION SCHÜTZEN!

ZUM INTERNATIONALEN TAG DER MENSCHENRECHTE AM 10. DEZEMBER:

Osnabrück, 7. Dezember 2012 – Die Brandkatastrophen in Nähereien in Bangladesh und Pakistan verdeutlichen auf katastrophale Weise drastische Menschenrechtsverletzungen in der globalen textilen Lieferkette. Weltweit arbeiten etwa 24 Millionen Menschen in der Textilindustrie, 80 Prozent sind Frauen. In Südasien schuften Frauen zu Hungerlöhnen in der Textilbranche. In Usbekistan schickt die Regierung Schulkinder zur Baumwollernte auf pestizidverseuchte Felder. In Südindien werden 120.000 junge Mädchen in Baumwollspinnereien wie Sklaven ausgebeutet.

Gesetzeslücken und mangelhafte Kontrollsysteme, Korruption und Repressionen gegen Gewerkschaften blockieren jede Entwicklung hin zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen. Das erklärte das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Tages der Menschenrechte am kommenden Montag.

»Es liegt in der Verantwortung der Regierungen, ihre Bürgerinnen und Bürger vor der Verletzung ihrer Menschenrechte zu schützen ...

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