Diskriminierung wegen Berliner Dialekts und „Bollenfleisch“?

„Berliner“ werden bei der Verbeamtung nicht wegen ihrer Herkunft, ihres Dialekts oder ihrer Vorliebe für „Bollenfleisch“ – ein Schmorgericht aus Lammfleisch und Zwiebeln – diskriminiert. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem am Donnerstag, 06.12.2012, bekanntgegebenen Urteil klargestellt (AZ: VG 5 K 222.11). Es wies damit die Klage eines Berliner Lehrers ab, der vom Land verbeamtet werden wollte.

Hintergrund des Rechtsstreits war eine Werbekampagne des Landes Berlin im Jahr 2011 um neue Lehrkräfte. In Zeitungsanzeigen warb das Land damit, über 1.000 Lehrkräfte einzustellen. „Gesucht wird für jede Schulart und nahezu jede Fächerkombination. Verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer aus anderen Bundesländern werden im Beamtenverhältnis übernommen“, hieß es in den Inseraten.

Daraufhin bewarb sich der in Berlin lebende Lehrer um die Übernahme in ein Beamtenverhältnis. Er sei zwar in Thüringen geboren, in Brandenburg aufgewachsen, sei aber in Berlin als Lehrer angestellt und integriert ...

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