Rezension Zivilrecht: Zwangsvollstreckung

Kindl / Meller-Hannich / Wolf, Gesamtes Recht der Zwangsvollstreckung, Handkommentar, 2. Auflage, Nomos 2012 Von RAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Wenn ein Kommentar, den man schon in der Erstauflage schätzen gelernt hat, nach bereits zwei Jahren in Folgeauflage erscheint, ist das sehr erfreulich. Zwar ist das Werk mit nunmehr über 3000 Seiten ein eher mächtiges Exemplar für einen Handkommentar, aber immer noch kompakt und handlich im Auftritt. Einige gesetzliche Neuregelungen können ganz aktuell in der zweiten Auflage erfasst und verarbeitet werden, dazu die durchaus zahlreich ergangene Rechtsprechung. Neu hinzugekommen ist die Kommentierung einiger europäischer Verordnungen, darunter der EuMahnVO. Die Gestaltung des Kommentars ist trotz des kleinen Schriftbildes gut gelungen, wie eigentlich alle Ausgaben der Reihe „Handkommentare“ des Nomos-Verlages. Neben dem gut untergliederten Fließtext findet der Leser Hinweise, Formulierungsvorschläge, Hervorhebungen im Text, echte Fußnoten, Aufzählungen und andere förderliche Elemente, sogar Schaubilder (S. 1657). Ein 120-seitiges (!) Stichwortverzeichnis ist ein besonders aufmerksamer Service am Leser. Dass die Kommentierung der ZPO mehr als ein Drittel des Kommentars einnimmt, ist keine Überraschung, sondern eine gesunde Gewichtung. Vorhanden sind auch tatsächlich alle Normen bis hin zur einstweiligen Verfügung, die in manchem Lehrbuch dem Erkenntnisverfahren vorbehalten bleibt. Weiterhin erläutert werden das ZVG auf beinahe 500 Seiten sowie auszugsweise das FamFG ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK