Immer mehr Datenschutzverstöße auf Webseiten

Das deutsche Datenschutzrecht ist eines der strengsten – dies gilt auch und gerade für das Internet. Dass sich nicht alle Webseiten an die gesetzlichen Voraussetzungen halten, zeigte jetzt das Xamit Datenschutzbarometer 2012.

Mehr Datenschutzverstöße als im Vorjahr

91 von 100 deutschen Webseiten verstießen 2012 gegen geltendes Recht, was eine Steigerung von elf Prozent gegenüber 2011 bedeutet, so das Ergebnis. Dabei würde man doch meinen, dass aufgrund der vermehrten Berichterstattung über Datenschutz, insbesondere bei Facebook, Google & Co. und der „Datenschutz-Skandale“ der letzten Zeit, das Thema Datenschutz gerade bei Unternehmen mehr in den Fokus gerückt sein sollte.

Werbung ohne Datenschutzerklärung

Doch anscheinend wird gerade bei den Internetauftritten der Unternehmen nicht so viel Wert auf eine datenschutzkonforme Darstellung gelegt; wie Xamit feststellte, wird Werbung teilweise ohne eine entsprechende Datenschutzerklärung eingebunden oder es werden Webstatistiken eingesetzt, die keine Widerspruchsmöglichkeit enthalten.

Gemäß § 13 TMG hat der Diensteanbieter „den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten“ zu unterrichten. Auch die Tatsache, dass Einwilligungen elektronisch abgegeben werden können, ist an gewisse Voraussetzungen geknüpft, unter anderem muss ein Hinweis auf das Widerrufsrecht erfolgen.

Google Analytics: vermehrt datenschutzkonformer Einsatz

Eine positive Meldung gibt es jedoch: Die Verwendung von Google Analytics erfolgt nun größtenteils datenschutzkonform. Die Verwendung der anonymisierten Form des Webanalysetools hat sich innerhalb der letzten zwölf Monate auf 5,5 Prozent verzehnfacht ...

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