Birgt Ihr E-Mail-Newsletter ein Abmahnrisiko? – Schlechte Beispiele und Gute Beispiele

Es mag profan klingen, das beste Mittel um Abmahnungen zu vermeiden sind Newsletterinhalte, die für den Empfänger interessant sind. Kommt noch ein Double-Opt-In-Verfahren, brauchen Sie kaum eine Abmahnung zu befürchten. (Bildgrundlage von Carlo Armanni, CC-BY-SA)

Seit dem Urteil des OLG-München herrscht Verunsicherung, ob E-Mail-Newsletter überhaupt noch zulässig sind. Ich war und bin der Ansicht, dass kein Grund zur Panik besteht und die Gefahr einer Abmahnung auf ein tragbares Maß eingeschränkt werden kann. Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen anhand von Beispielen zeigen wo die Risiken lauern, wie hoch sie sind und wie Sie sie vermeiden können. Dabei richte ich mich vor allem an praktischen Erfahrungen, da ich viel mit Abmahnungen wegen Spam zu tun habe. Zum einem berate ich Newsletterversender, die ihre Versandsysteme abmahnsicher gestalten wollen. Zum anderen betreue ich auch Mandanten, die sich gerichtlich gegen Spam wehren. Also kenne ich beide Seiten der Medaille und die wiederkehrenden Fallmuster.

Hinweis: Einen Überblick zum Direktmarketing erhalten Sie in meinem Artikel “Rechtliche Fallstricke im E-Mail-Marketing” entnehmen.

Anmeldung – Opt-In

Das allergrößte Risiko beim Direktmarketing liegt in Unkenntnis der Rechtslage oder deren bewusster Missachtung. Darauf entfallen 99% aller Abmahnungen. Das Gesetz besagt: Werbung per E-Mail darf nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Empfänger verschickt werden.Bei dessen Anwendung kommen folgende Fehler zustande: Ca. 80% der Abgemahnten versenden ihre Newsletter ohne ein Anmeldeverfahren, weil sie davon ausgehen, dass Ihre E-Mail gar keine Werbung darstellt. Tatsächlich gehört zur Werbung praktisch jede E-Mail, die dazu dient ein Geschäft und dessen Leistungen zu fördern ...

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