Mutmaßlich psychisch kranke Ärztin muss Kosten für erforderliche Begutachtung selbst bezahlen

Wenn eine Ärztin Verwechslungen bei der Arznei-Verordnung mit PC-Manipulationen durch eine Sekte rechtfertigt, dann wird eine psychiatrische Untersuchung fällig. Ohne ein psychiatrisches Eignungs-Gutachten darf sie ihren Beruf nicht mehr ausüben, heißt es in einem jetzt schriftlich veröffentlichten Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg vom 26.11.2012 (AZ: 8 LA 3/12).

Die Klägerin hatte als Ärztin in verschiedenen Kliniken oder als Betriebsärztin gearbeitet. Einer der früheren Arbeitgeber, selbst ein Arzt, wandte sich schließlich an die Behörden: Die Kollegin habe erzählt, sie werde von einer Sekte verfolgt. Angesprochen auf Verwechslungen bei der Verordnung von Arzneimitteln habe sie erklärt, die Sekte habe inzwischen wohl auch die Praxis infiltriert und den Computer manipuli...

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Veröffentlicht im Blog Kanzlei Blaufelder.
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