Betrug: Geschädigter zeigt Betrug als Raub an

Ein 23-jähriger Kiosk-Angestellter aus Solingen zeigte bei der Polizei einen Raubüberfall mit Waffe an. Die Fahndung der Polizei führte schnell zu zwei italienischen Tatverdächtigen. Diese gestanden auch den jungen Mann um 450 Euro erleichtert zu haben. Jedoch bestreiten sie einen Raubüberfall. Vielmehr hätten sie den Angestellten lediglich durch einen Trickbetrug die 450 Euro entwendet. Sie boten dem Angestellten ein neues Handy zum Kauf an. Nachdem das Geld bezahlt wurde, tauschten sie heimlich das Paket mit dem Handy gegen eines mit einem Pfund Zucker aus.

Der Angestellte blieb bei seiner Variante des Raubüberfalles. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet wird.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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