MWB Vermögensverwaltung AG: Verwaltungsrat und Direktoren erneut zum Schadenersatz verurteilt

Das Landgericht Frankenthal (Pfalz) bestätigt einmal mehr, dass für eine unerlaubte Handlung nicht nur die MWB Vermögensverwaltung AG selber haftet, sondern auch die verantwortlichen Organe persönlich. Ein Anleger aus der Pfalz hatte 2005 Geld bei der MWB Vermögensverwaltung AG in der Schweiz angelegt, nachdem ein Vertreter der MWB bei ihm einen Hausbesuch gemacht hatte. Das Geld wurde � wie üblich � nicht in Wertpapiere investiert, sondern eine schlichte Lebensversicherung abgeschlossen. Der Anleger erlitt einen erheblichen Vermögensverlust. Da der MWB selber aufgrund finanzieller Probleme eine sog. Nachlassstundung in der Schweiz gewährt worden war, nahm der Anleger nur die in 2005 tätigen Organe (Verwaltungsräte und Direktoren) in die Haftung. Das Landgericht Frankenthal erklärte sich für international zuständig. Da die Vertreter der MWB die Anleger in Deutschland ohne die nach dem Kreditwesengesetz erforderliche Erlaubnis der BaFin angeworben hatten, bejahte das Gericht auch die Anwendbarkeit deutschen Rechts und das Vorliegen einer unerlaubten Handlung ...Zum vollständigen Artikel

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