BGH: Aussagen von Strukturvertrieben müssen Versicherer sich zurechnen lassen

Fehlgeschlagene Investitionen sind schmerzlich, vor allem wenn der Anleger aufgrund von Versprechungen bei der Beratung glaubt in eine solide, konservative Anlage investiert zu haben und sich diese – oftmals im Nachhinein – als höchst spekulativ herausstellt.

Problematisch ist in diesen Fällen zudem häufig, ob ein Schadensersatzanspruch besteht und nachweisbar ist sowie wer gegebenenfalls haftet. Insoweit hat der BGH aktuell eine interessante Entscheidung zu Strukturvertrieben verfasst (BGH, Urteil vom 11. Juli 2012, Az.: IV ZR 164/11). Ein Strukturvertrieb ist dabei gegeben, wenn zum Beispiel ein Versicherer ohne eigenes Vertriebssystem über rechtlich selbständige Vermittler seine Produkte vertreibt, ohne selbst mit den Kunden in Kontakt zu treten ...

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