AG Düsseldorf: Neuer Telefonanbieter muss sich um Kündigung beim Altanbieter kümmern

Bei einem Anbieterwechsel kommt es häufig vor, dass dem neuen Telefondienstleister der Auftrag zur Kündigung beim alten Anbieter erteilt wird. Dies geschieht in der Regel mit dem Portierungsauftrag der alten Rufnummer, welche zu dem neuen Anbieter des Vertrauens mitgenommen werden soll.

Zuweilen kommt es vor, dass der neue Anbieter zunächst die Leitungskapazitäten prüft und mehrere Wochen ins Land gehen, ehe er die Kündigung an den alten Anbieter sendet. Manchmal ist die Kündigungsfrist dann bereits abgelaufen und der wechselwillige Kunde ist ein weiteres Jahr an seinen Altanbieter gebunden. Das Amtsgericht Düsseldorf hat in einem aktuellen Hinweisbeschluss vom 15.11.2012 - AZ 42 C 12075/12 - die Auffassung vertreten, dass es nicht Aufgabe des Kunden sei, diese Fristen zu überwachen und sich der Kunde darauf verlassen darf, dass der neue Anbieter die Kündigung fristgerecht einreicht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK