Fußball WM-2018: 600 Mrd. Rubel im Spiel

Die Vorbereitungen für die Fußball WM 2018 in Russland schreiten rasch voran. Seit unserem letzten Blogeintrag aus April 2012 haben sich zahlreiche neue Entwicklungen ergeben.

Ende September 2012 wurden die Austragungsorte der WM bekanntgegeben. Insgesamt wurden 11 Städte ausgewählt, die über den gesamten europäischen Teil Russlands (und mit Jekaterinburg auch darüber hinaus) verteilt sind. Es handelt sich um Moskau, Sankt Petersburg, Kaliningrad, Volgograd, Kazan, Nischni Nowgorod, Jekaterinburg, Samara, Rostov am Don, Saransk sowie Sotschi.

Weiterhin wurde im Oktober 2012 ein Gesetz in die Staatsduma eingebracht, das den rechtlichen Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der WM absteckt. Dabei soll nach dem Gesetzesvorhaben das föderale Organisationskomitee „Russland-2018“ eine zentrale Rolle bei der Organisation der WM einnehmen. Hierzu erhält es umfangreiche Kompetenzen, welche z.B. die Finanzplanung, Organisation der Zusammenarbeit mit anderen staatlichen Organen sowie die Akquise von privaten Investitionen umfassen. Zudem wird das föderale Organisationskomitee im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der WM als Bindeglied zwischen der FIFA und der Russischen Föderation fungieren. Unterstützt wird es von regionalen Organisationskomitees, deren Aufgabe es sein wird, für die Umsetzung der Planungen auf regionaler Ebene zu sorgen. Das Gesetzesvorhaben enthält zahlreiche weitere Regelungen, u.a. zur Einreise und Arbeitstätigkeit von bestimmten Personengruppen während der Vorbereitung und Durchführung der WM.

Neuigkeiten gibt es auch hinsichtlich der Errichtung der notwendigen Infrastruktur. Zum einen sollen insgesamt 12 Stadien – statt den zuvor geplanten 13 – gebaut werden (Moskau wird mit 2 Stadien an der WM teilnehmen). Hierbei befinden sich die Stadienprojekte in völlig unterschiedlichen Bauphasen. Während bei einigen (z.B. in Sotschi) der Bau bereits weit vorangeschritten ist, befinden sich andere (z.B ...

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