Vergewaltigung: Ermittler bitten 500 Soldaten zur DNA-Probe

Im August wurde eine 25-jährige Soldatin in einer Bückeberger Kaserne vergewaltigt, gefesselt und in einen Spint gesperrt. Bisher führten die Ermittlungen zu keinem Täter. Die Ermittler fanden am Tatort jedoch DNA-Spuren von einem Mann.

Ein kurzzeitig festgenommen Verdächtiger, der Zivilangestellter in der Kaserne war, wurde mittlerweile wieder freigelassen. Nun bitten die Ermittler alle am Tattag anwesenden 500 Soldaten zur Abgabe einer DNA-Probe.

Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Täter unbemerkt in die Kaserne eindrang, erhoffen sich die Ermittler dadurch dem Täter näher zu kommen. Aufgrund des Umfangs der Probeentnahme ist mit Ergebnissen jedoch erst im kommenden Jahr zu rechnen.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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