Rezension Strafrecht: Jugendstrafvollzugsrecht

Ostendorf, Jugendstrafvollzugsrecht, 2. Auflage, Nomos 2012 Von Rechtsanwalt, FA für Sozialrecht, FA für Bau- und Architektenrecht, Thomas Stumpf, Lehrbeauftragter FH öffentliche Verwaltung Mayen Wer sich ernsthaft mit Jugendstrafsachen befasst, kann sich nicht ausschließlich mit den materiell-rechtlichen Aspekten befassen und es dann dabei bewenden lassen. Am Jugendstrafvollzugsrecht führt dann kein Weg vorbei. Das von Ostendorf herausgegebene und auch mitverfasste Werk zum Jugendstrafvollzugsrecht erschien erstmals in 2009 und erntete viel Lob aus der Fachwelt. Mit der nun vorgelegten zweiten Auflage untermauert das Werk seinen Führungsanspruch auf einem Rechtsgebiet, welches trotz enormer praktischer Relevanz und Bedeutung für alle Betroffenen eine, im Vergleich zu anderen Rechtsgebieten, nur unterdurchschnittliche Anzahl von Veröffentlichungen aufweisen kann. Der Ostendorf ist ein überaus empfehlenswertes, detailreiches und sehr umfangreiches Handbuch zum gesamten Jugendstrafvollzugsrecht. Der interdisziplinäre Charakter des Jugendstrafvollzugs wirkt sich auch auf die Konzeption des Werks aus und beeinflusst bereits die Auswahl der Autoren. Die verschiedenen Beiträge werden verfasst von Vertretern diverser Fachgebiete, die mit dem Vollzug befasst sind: Reha-Pädagogen, Psychologen, Führungspersonal und Leitung von Jugendstrafanstalten und JVAs, Vertreter aus Forschung und Lehre zum Jugendstrafvollzugsrecht, Richter, Rechtsanwälte, Strafverfolger. Sie alle tragen mit ihrem speziellen Blickwinkel, forensischen Erfahrungsschatz und hochspeziellem Wissen ein über 700 Seiten starkes Kompendium zusammen, mit welchem sich in Wissenschaft und Praxis gut arbeiten lässt ...Zum vollständigen Artikel


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