Lösungstechnik für den Aktenvortrag und Klausuren im zweiten Examen

Ich hatte im April diesen Jahres einen Beitrag zu meinen Lösungstechniken im zweiten Examen verfasst, der zwischenzeitlich etwas schwer aufzufinden war, weshalb ich einige Emails mit der Bitte erhalten habe, den Beitrag zu verlinken. Dieser Bitte komme ich gerne nach. Der Beitrag befindet sich hier und ich füge ihn unten noch einmal ein. Unser Archiv ist nun wieder vollständig über obigen Link oder direkt unter http://www.jurabilis.de/archiv erreichbar.

Während des Refs habe ich viele Skripte und Bücher gelesen, die sich mit den Inhalten für das zweite Examen befassen. Keines dieser Werke enthielt aber eine Anleitung für das konkrete Herangehen an Klausuren und Aktenvorträge. In diesem Beitrag möchte ich die für mich effektivste Herangehensweise im Zivilrecht vorstellen und hoffe, dass es ein paar Leuten hilft, die noch nicht ganz genau wissen, wie sie “die PS auf die Straße bekommen”. Mein Stil erhebt keinen Anspruch auf Perfektion. Er passte aber für mich und vielleicht auch für andere. Ich hielt meinen Aktenvortrag im Zivilrecht, so dass sich meine Taktik für den Aktenvortrag nicht wesentlich von meinem Lösungsstil für zivilrechtliche Klausuren unterscheidet. Wer im ÖRecht oder StrR vorträgt, muss schauen, ob er/sie es vielleicht anders machen muss.

Ich beantworte Rückfragen zu diesem Beitrag gerne. Bitte postet Eure Fragen als Kommentar. Bei Bedarf kann ich meine Herangehensweise in den anderen Rechtsgebieten auch vorstellen. Größere Unterschiede gibt es aber nur im Strafrecht. ÖRecht lief wie das Zivilrecht. Mein größtes Problem war immer die Zeit. Ich habe sehr viele Klausuren geschrieben und habe (mit anderen Referendaren) den Eindruck gehabt, dass die Klausuren von Jahr zu Jahr umfangreicher (teilweise auch inhaltlich anspruchsvoller) wurden. Insbesondere im Strafrecht ist aus meiner Sicht die Grenze des in 5 Stunden Machbaren lange erreicht und überschritten. Dieses Problem wird von Korrektoren nicht ausreichend gewürdigt ...

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