1 Million Dollar Finderlohn – Na dann, frohe Weihnachten!

Wer eine fremde Sache findet, der muss diese dem Eigentümer zurückgeben oder sie – wenn er diesen nicht kennt – bei der Polizei oder beim Fundbüro abgeben, sonst macht er sich gemäß § 246 StGB wegen Unterschlagung strafbar. Dem ehrlichen Finder billigt § 971 BGB einen Finderlohn zu, der bei einem Wert der Sache bis 500 Euro bei 5 Prozent und bei einem darüber liegenden Wert weitere 3 Prozent des Mehrwertes beträgt. Bei Sachen, die in erster Linie nur für den Verlierer der Sache einen Wert haben, ist die Belohnung nach billigem Ermessen zu bestimmen.

Einen Finderlohn der besonderen Art hat sich jetzt ein Kfz-Meister aus Dormagen erstritten. Dem sprach ein Gericht in New York jetzt nämlich einen Finderlohn von einer Million Dollar für einen Laptop zu, den er beim Spazierengehen mit seinem Hund im heimischen Dormagen gefunden hatte. Der 54-jährige Armin Augstein, der in seiner Heimatstadt eine eigene Autowerkstatt betreibt, hatte den Fund brav bei der Polizei abgegeben. Wie welt.de berichtet, war der tragbare Computer vier Wochen zuvor dem us-amerikanischen Hip-Hop-Star Ryan Leslie bei einem Auftritt in Köln gestohlen worden. Der hatte daraufhin zunächst mittels eines youtube-Videos einen Finderlohn von 20.000 Euro ausgelobt, weil sich auf dem Lap seine Werkzeuge und seine gesamte Musik befänden ...

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  • US-Star muss Kfz-Meister eine Million Dollar zahlen

    welt.de - 11 Leser - Beim Gassigehen fand ein Kfz-Meister aus Dormagen den Computer eines Hip-Hop-Stars aus den USA. Der hatte einen üppigen Finderlohn ausgesetzt, wollte aber nicht zahlen. Jetzt urteilte ein Gericht.

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