Großflächige Tatoos u.a. einer mexikanischer Totenmaske - Ablehnung eines Polizeidienstbewerbers gleichwohl rechtswidrig

Großflächige Tätowierungen (u.a. Bilder einer mexikanischen Totenmaske sowie eines American-Staffordshire-Terriers) von den Schultern bis zu den Unterarmen sind kein Grund, einen Bewerber für den Polizeidienst in Nordrhein-Westfalen abzulehnen. Das hat das VG Aachen (Urteil vom 29.11.2012 - 1 K 1518/12; ebenso schon im vorläufigen Rechtsschutz siehe hierzu Blog-Beitrag vom 4.8.2012) entschieden und damit eine Entscheidung des Landesamtes für die Polizeiausbildung im Kreis Unna revidiert. Das Landesamt hatte den Kläger wegen der Tätowierungen für ungeeignet gehalten und sich u.a. darauf berufen, dass deutlich sichtbare Tätowierungen mit der Neutralität eines Polizeibeamten nicht in Einklang zu bringen seien. Auch von „überzogenem Individualismus“ war die Rede ...

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