Fall Mollath: Justizministerin Merk nicht mehr zu halten!

“Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird anregen, dass man hier ein weiteres Gutachten einholt“, erklärte Justiz-Sprecher Thomas Hammer gegenüber den Medien im Fall Mollath. Die Anklagebehörde habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „um weiteren Schaden von der Justiz abzuwenden”. Und wieder wird deutlich, dass die Justiz in Nürnberg nicht das geringste Unrechtsbewusstsein an den Tag legt, im Fall Mollath nicht nur versagt zu haben, sondern sich selbst dem Licht aussetzt, den Fall Mollath in einer äußerst zwielichtigen Art und Weise bearbeitet zu haben. Ob hier Strafbarkeit der Beteiligten in Betracht kommt, wird zu ermitteln sein und wird man dann sehen. Wäre das anders, würde sich die Justiz jetzt nicht immer noch nachhaltig und mit allen Mitteln einer umfassenden Aufklärung im Fall Mollath entgegen stellen. Sie will Schaden von der Justiz abwenden und richtet dabei noch einen noch größeren Schaden an. Und überhaupt, geht es hier nicht in erster Linie um Mollath, der bereits seit 7 Jahren in der geschlossenen Psychiatrie einsitzt, vermutlich zu Unrecht, und erst in zweiter Linie um das Ansehen der Justiz? Wäre es nicht mehr als angebracht, bereits seit Vorliegen des HVB-Revisionsberichts, der bestätigt, dass Mollaths paranoides Gedankensystem eben nicht mit Wahnvorstellungen unterlegt war, sondern mit Tatsachen, ein Wiederaufnahmeverfahren zu beantragen ...

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