Es darf auch tätowierte Polizisten geben!

Das Verwaltungsgericht Aachen hat heute entschieden, dass das Land NRW einen Polizeibewerber aus dem Bewerbungsverfahren nicht wegen seiner Tätowierungen generell ausschließen dürfe.

Das zuständige Landesamt für die Polizeiausbildung hatte den Mann abgelehnt, weil dessen großflächige Tätowierungen von den Schultern bis zu den Unterarmen mit der “Neutralität” eines Polizeibeamten nicht in Einklang zu bringen seien. Das Amt berief sich dabei auf einen Erlass des NRW-Innenministeriums aus dem Jahr 1995. Nach dem Erlass stellen Tätowierungen, die beim Tragen der Sommeruniform mit kurzen Ärmeln zu sehen seien, einen Eignungsmangel dar.

Das Verwaltungsgericht Aachen trat dieser Sichtweise entgegen ...

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