E-Bilanz und Anlagenbuchhaltung

Mit dem Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens wurde in 2008 beschlossen, die elektronische Kommunikation zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigen auszubauen. Dadurch soll die Steuererklärungen der Bürger, aber auch von Unternehmen so bürokratiearm wie möglich gestaltet werden.

Bislang wurden dabei die Bilanzen von Unternehmen als Anlage zur Steuererklärung in Papierform bei der Finanzverwaltung eingereicht. Dabei lagen in der Mehrzahl der Fälle die Daten auf Seiten der Unternehmer bereits in elektronischer Form vor. Diesen Umstand hat der Gesetzgeber mit dem oben genannten Gesetz aufgegriffen und die „E-Bilanz“ erfunden (oder zumindest in Deutschland eingeführt…).

Betroffen sind alle in Deutschland unbeschränkt Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn durch den sog. Betriebsvermögensvergleich, also Bilanzform nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) ermitteln. Das sind insbesondere alle Unternehmer sowie Land- und Forstwirte, die ein selbstständiges Handelsgewerbe betreiben. Hinzu kommen die Unternehmen, die in der Rechtsform einer OHG, KG oder als Kapitalgesellschaften, insbesondere GmbH, UG (haftungsbeschränkt) oder AG firmieren. Für die sog. Nicht-Kaufleute gilt dieses Erfordernis schließlich nur, wenn die in der Abgabeordnung festgelegten Grenzen überschritten werden ...

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