Ach, Semmel, war das denn nötig?

Martin Semmelrogge 2011, Foto: Monika Spiess

Es ist schon so ein Kreuz mit dem Schauspieler und Filmbösewicht Martin Semmelrogge. Rund 30 Mal hat er in Deutschland schon vor Gericht gestanden, und gestern ist er mal wieder verurteilt worden. 8 Monate ohne Bewährung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hat das Amtsgericht Nürnberg gegen ihn verhängt, und etliche sensationslüsterne Journalisten mit und ohne Kamera haben das Ganze begleitet. Heute Morgen konnte ich den Martin im Frühstücksfernsehen anschauen, wie er seine Faxen in die Kameras machte und sinngemäß meinte, er habe dann ja ein paar Monate Zeit, in sich zu gehen. Es droht auch noch der Widerruf einer viermonatigen Bewährungsstrafe, so dass durchaus ein Jahr Strafverbüßung auf ihn zukommen könnten. Mit einer vorzeitigen Entlassung könnte es bei der Vielzahl der (auch einschlägigen) Vorstrafen schwierig werden.

Ich kenne Martin Semmelrogge von seiner Wahlheimat Mallorca her, wir haben uns vor Jahren einige Male bei meinem Nachbarn Willi Meyer getroffen und ein paar mal Squash miteinander gespielt, und einmal habe ich eine Weihnachtsvorlesung mit ihm in einem schönen Lokal in Sóller besucht ...

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