Ölkatastrophe: BP-Mitarbeiter wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kostet dem britischen Ölkonzern BP nicht nur 4,5 Milliarden US-Dollar Strafe, sondern es müssen sich auch zwei Mitarbeiter für den Tod von elf Ölplattform-Mitarbeitern strafrechtlich verantworten.

Im April 2010 explodierte die Bohrplattform Deepwater Horizon. Dabei kamen elf Menschen um´s Leben. Die Staatsanwaltschaft in den USA hat nun Anklage gegen die zwei ranghöchsten Personen auf der Plattform wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Ein weiterer Mitarbeiter wird wegen dem Verheimlichen von Informationen angeklagt.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

Ähnliche Beiträge: Anklage gegen Anästhesistin fahrlässige Tötung / Operation / Geldstrafe / Freiheitsstrafe Die Bonner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen eine Anästhesistin erhoben. Sie soll durch einen Kunstfehler den Tod von drei Menschen verursacht und sich daher der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht haben. Laut Anklage spielte sich der .. ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK