Hohe Anforderungen an den Arbeitgeber bei betriebsbedingter Kündigung

In der vorliegenden Entscheidung war der Kläger bei der Beklagten, die ein Unternehmen mit ca. 200 Arbeitnehmern betrieb, in der Produktion beschäftigt. Anfang des Jahres 2009 vereinbarte der Betriebsrat mit der Beklagten mehrere Betriebsvereinbarungen, in denen unter anderem die Einführung von Kurzarbeit und die Reduzierung der Arbeitszeit vereinbart wurden. Die Reduzierung der Arbeitszeit wurde den Mitarbeitern mittels Änderungsvertrag angeboten. Von den insgesamt 127 in Betracht kommenden Arbeitnehmern nahmen 111 Arbeitnehmern das Angebot an, der Kläger nicht. Der Zeitraum der Kurzarbeit war hierbei zwischen dem 01.03.2009 und 31.08.2009 vorgesehen. Da jedoch die Aufträge weiter rückläufig waren beabsichtigte die Beklagte im Mai 2009 das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger zu kündigen. Daher kündigte sie, nach Anhörung des Integrationsamtes und des Betriebsrates, das Arbeitsverhältnis ordentlich im Juli 2009 zum 28.02.2010. Gegen diese Kündigung wandte sich der Kläger ...

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