Google, das Leistungsschutzrecht und die Heuchelei der Presse

Google hat gestern die Kampagne “Verteidige Dein Netz” gestartet, was zu einem heftigen und höchst einseitigen Rauschen im Blätterwald geführt hat. Selten waren sich FAZ, SZ, SPON und andere so einig wie mit ihrer Kritik an dieser Kampagne Googles.

Die Reaktion der traditionellen Presse offenbart ein hohes Maß an Heuchelei und stell ein deutliches Indiz dafür dar, dass es mit der redaktionellen Unabhängigkeit nicht mehr weit her ist.

Google verfolgt mit seinem öffentlichen Aufruf zweifellos eigene wirtschaftliche Interessen und nutzt dafür die Popularität seiner Suchmaschine. Zu einer ausgewogenen Berichterstattung hätte es allerdings dann gehört, deutlich darauf hinzuweisen, dass die Verlage seit mehr als drei Jahren ganz massives Lobbying betreiben und unter Ausnutzung ihrer Macht und ihres Einflusses, die Regierungsparteien dazu gebracht haben, dass das Leistungsschutzrecht im Bundeskabinett beschlossen und anschließend als Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht wird ...

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  • Kampagne gegen Leistungsschutzrecht – Googles scheinheiliger Kampf

    sueddeutsche.de - 18 Leser - Das Leistungsschutzrecht ist nicht gefährlich für die Informationsfreiheit. Gefährlich ist nur die Art und Weise, mit der der Weltkonzern seine gewaltige Marktmacht nutzt, um den Gesetzgeber zu drangsalieren.

  • Kampagne gegen Leistungsschutzrecht: Google ist nicht das Netz

    spiegel.de - 1 Leser - Was Google hilft, nützt der Gesellschaft: Mit dieser Botschaft ruft der Konzern Bürger auf, Lobbyarbeit in Berlin für ihn zu machen und gegen das Leistungsschutzrecht zu rebellieren. Doch Google vertritt vor allem eigene Interessen - und die sind nicht zwangsläufig im Sinne aller Nutzer.

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