Bilanzpolizei. Mit Blaulicht in den Jahresabschluss.

Das klamme Frankreich macht es uns vor: Staatspräsident Hollande höchstselbst lädt einen führenden Google-Manager ein. Sie haben, wie man erfährt, nicht über die Suchergebnisse der Damen Segolene Royale und Valerie Trierweiler diskutiert, sondern darüber, wie viel die Suchmaschine momentan dem Staat Frankreich schuldet. Es sei bei der kleinen Konversation im Elysée um eine Milliarde Euro gegangen. So wünscht man sich auch bei uns den Kanzler: Ärmel hoch zum Steuereintreiben bei den Richtigen, nicht nur bei ein paar vermuteten Besserverdienern und Erben. Jenem Drittel der Österreicher, die mit Volldampf arbeiten und mangels Süd-see-Aktiengesellschaft ihre Steuern „alternativlos“ blechen könnten unsere Koa-litionäre zurufen: Bürger, unsere Bilanzpolizei bringt uns die wirklich dicken Fische. Es naht der Tag der allgemeinen Steuersenkung für die Braven der letzten Jahrzehnte! Sünder ohne Einsicht Ebenfalls in der Stadt an der Seine geht das lieblose Gerücht, man verlange von Amazon eine runde Viertelmilliarde Euro ...Zum vollständigen Artikel


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