Auflösungsabgabe ab 01.01.2013! – Woran als Arbeitgeber schon 2012 denken?

Mit dem 2. Stabilitätsgesetz 2012 wurde die sogenannte „Auflösungsabgabe“, welche der ehemaligen Bonus-Malus-Regelung nachgebildet ist, eingeführt.

Gemäß § 2b Abs. 1 AMPFG ist bei Ende jedes arbeitslosenversicherungspflichtigen Dienstverhältnisses oder arbeitslosenversicherungspflichtigen freien Dienstverhältnisses nach dem 31.12.2012, eine Auflösungsabgabe von € 113,00 (Wert für 2013; dieser Betrag wird jährlich valorisiert) zu entrichten. Keine Auflösungsabgabe ist zu entrichten, wenn

- das (freie) Dienstverhältnis mit Zeitablauf endet und dieses auf längstens sechs Monate befristet war;

- die Auflösung während des Probemonats erfolgt;

- der Dienstnehmer

gekündigt hat, gerechtfertigt entlassen wurde, ohne wichtigen Grund vorzeitig ausgetreten ist, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausgetreten ist, im Zeitpunkt der Auflösung Anspruch auf Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension hat, bei einvernehmlicher Auflösung das Regelpensionsalter vollendet und die Anspruchsvoraussetzungen für eine Alterspension erfüllt, bei einvernehmlicher Lösung die Anspruchsvoraussetzungen auf ein Sonderruhegeld gem. NSchG erfüllt,

- ein Lehrverhältnis aufgelöst wird;

- ein verpflichtendes Ferial- oder Berufspraktikum beendet wird;

- das (freie) Dienstverhältnis aufgrund § 25 IO gelöst wird;

- innerhalb eines Konzerns in unmittelbarem Anschluss an das beendete Dienstverhältnis ein neues Dienstverhältnis begründet wird;

- das (freie) Dienstverhältnis durch Tod des (freien) Dienstnehmers endet.

Die Auflösungsabgabe betrifft jeden Dienstnehmer, unabhängig vom Lebens- und Dienstalter, sowie von der Höhe seines Entgeltes ...

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